Reisebericht Kreta 2000: Zur freundlichen Beachtung
Dieser Reisebericht stammt aus dem Jahre 2000. Damals wurde in Griechenland noch Geld gewechselt und mit Drachmen bezahlt. Manche Erlebnisse lassen sich nicht mehr auf heute übertragen oder nachvollziehen, da sich mit den Jahren vieles ändert. Dennoch habe ich den Text so, wie er ursprünglich geschrieben wurde, beibehalten. Denn es ist ein Bericht und Berichte verlieren zwar an Aktualität, aber nicht an Authentizität.
Vorwort
Reiseberichte über Kreta gibt es sicherlich viele. Es wird gelobt, verklärt und sich erinnert. Hier sollen aber neben den unbestritten überwiegenden positiven Seiten dieser herrlichen Insel auch mal die weniger guten Aspekte genannt werden. Laßt Euch nicht täuschen - Kreta ist ein erstklassiges Ferienziel, jedem zu empfehlen!
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Einführung
Kreta, größte griechische Insel und Südrand Europas ist immer eine Reise wert. Bestehend aus mächtigen Felsmassiven, die sich von Meeresspiegelhöhe in kürzester Distanz auf über 2000 Meter heben, gibt die Insel an jeder Stelle ein eindrucksvolles Bild. Geprägt von verkarsteten und zerklüfteten Hängen, endlosen Olivengärten und grünen Tälern und Schluchten, zivilisiert seit 4500 Jahren und umspült vom warmen Mittelmeer, stellt Kreta insbesondere für jene Reisende eine Alternative dar, die nicht ausschließlich an Strand und Pool braten wollen. Unsere Reise führte uns an die Nordküste in den kleinen Ort Bali (Betonung auf dem i) in der Mitte der Nordküste, der seine Namen von den vor Zeiten dort ansässigen Imkern erhielt (Bal = Honig, I = Ort), lange Zeit ein verschlafenes Fischernest war und heute ein attraktiver Touristenort ist. Attraktiv, weil der Massentourismus fehlt, nicht jedoch die touristische Infrastruktur.
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